GGL-Studie: 77 Prozent des Online-Glücksspiels laufen legal – Illegales Marktsegment schrumpft auf unter 23 Prozent
GGL-Studie: 77 Prozent des Online-Glücksspiels laufen legal – Illegales Marktsegment schrumpft auf unter 23 Prozent

Die frischen Daten aus der GGL-Untersuchung
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat kürzlich eine Studie veröffentlicht, die sie vom Blockchain Research Lab beauftragt hat, und die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 77,03 Prozent des gesamten Online-Glücksspiel-Umsatzes in Deutschland fließen über lizenzierte Betreiber, während das illegale Segment nur noch 22,97 Prozent ausmacht, was etwa 547 Millionen Euro im Jahr 2024 entspricht. Basierend auf einer repräsentativen Umfrage unter 2.000 Nutzern, decken diese Ergebnisse auf, wie sich der Markt seit Einführung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 entwickelt hat, und zeigen, dass regulierte Plattformen die Mehrheit der Aktivitäten abwickeln, obwohl Herausforderungen wie Offshore-Anbieter bestehen bleiben.
Experten, die den Bericht analysiert haben, heben hervor, dass lizenzierte Operatoren nicht nur den Umsatz dominieren, sondern auch in der Nutzerwahrnehmung führend sind, mit 79,7 Prozent der Erwähnungen in der Umfrage; das ist ein starker Indikator dafür, dass Spieler zunehmend auf sichere, genehmigte Angebote setzen, während das Illegale Marktanteil verliert. Und doch bleibt der Schwarzmarkt relevant, da 74,6 Prozent der in der Studie detektierten Online-Glücksspielseiten ohne deutsche Lizenz operieren, was die Aufsichtsarbeit der GGL erschwert und auf Lücken in der Durchsetzung hinweist.
Wie die Studie zu diesen Zahlen kam
Das Blockchain Research Lab hat für die GGL eine umfassende Analyse durchgeführt, die auf einer Online-Umfrage mit 2.000 deutschen Glücksspielnutzern beruht, die repräsentativ für das Verhalten im Markt sind; dabei wurden nicht nur Umsatzanteile erfasst, sondern auch Präferenzen, Erwähnungen spezifischer Plattformen und die Häufigkeit illegaler Nutzung abgefragt, um ein genaues Bild der realen Marktdynamik zu zeichnen. Die Daten aus 2024, die jetzt vorliegen, berücksichtigen den gesamten Umsatzfluss und quantifizieren, wie viel Geld legal versus illegal umgesetzt wird, was eine Grundlage für zukünftige Regulierungsentscheidungen schafft.
Interessant ist, wie die Forscher den Markt segmentiert haben: Lizenzierte Betreiber, die der strengen deutschen Aufsicht unterliegen, decken den Löwenanteil ab, und das trotz Diskussionen um Einsatzlimits, die einige Spieler offshore treiben; Beobachter notieren, dass 79,7 Prozent der genannten Plattformen lizenziert waren, was die Attraktivität regulierter Angebote unterstreicht, während das Illegale Segment mit seinen 547 Millionen Euro immer noch ein Volumen darstellt, das nicht unterschätzt werden darf. So entsteht ein nuanciertes Bild, in dem Fortschritte sichtbar werden, aber auch anhaltende Risiken für Verbraucher und den Staatshaushalt bestehen.
Und hier kommt's: Die Methode kombiniert Nutzerbefragungen mit Marktüberwachungsdaten, sodass die 77,03 Prozent nicht nur Schätzungen sind, sondern durch Quervergleiche validiert wurden; das macht die Studie zu einem Eckpfeiler für die bevorstehende Überprüfung des Staatsvertrags.
Der illegale Markt im Fokus: 74,6 Prozent der detektierten Seiten ohne Lizenz
Auch wenn lizenzierte Plattformen den Umsatz mit 77 Prozent dominieren, offenbart die Studie Schwachstellen, da 74,6 Prozent aller in der Analyse erfassten Online-Glücksspieloperatoren keine deutsche Lizenz besaßen, was auf ein hartnäckiges Problem mit Offshore-Angeboten hinweist, die oft Lockmittel wie höhere Limits oder aggressives Marketing einsetzen. Daten zeigen, dass diese illegalen Seiten zwar den Umsatzanteil auf 22,97 Prozent drücken, aber durch ihre Präsenz Risiken wie ungeschützte Spielerdaten oder fehlende Auszahlungssicherheit bergen, weshalb die GGL ihre Überwachung intensiviert.
Nehmen wir ein typisches Szenario, das Forscher beobachtet haben: Viele Nutzer erwähnen illegale Plattformen zwar seltener (nur 20,3 Prozent), setzen dort aber höhere Einsätze um, was den relativen Umsatzanteil erklärt; das ist der Punkt, wo Regulierungen wie die aktuellen Stake-Limits ins Spiel kommen, die legale Anbieter einhalten müssen, während Illegale das umgehen und so Aktivität anziehen. Es stellt sich heraus, dass diese Dynamik den Druck auf Behörden erhöht, und die Studie liefert genau die Munition dafür.
